„Achte auf deine Gedanken.
Sie sind der Anfang deiner Taten.

Aus China

Das bin ich

Als ich vor 20 Jahren mit Yoga begann, steckte ich mitten in meiner schriftlichen Diplomarbeit. Mindestens dreimal die Woche nahm ich mir die Zeit 1 ½ Stunden Yoga zu machen. Und damals dachte ich mir schon: „Das tut mir einfach mega gut!“  Yoga zu praktizieren hat mich gerade in einer sehr anstrengenden Zeit unterstützt. Ich konnte gelassen und mit neuer Kraft meine Arbeit vollenden. Auch heute noch schätze ich die wundersame Kraft von Yoga als „Auszeit für mich“.

Nachdem ich dann in meinem Beruf und meiner neu gegründeten Familie Fuß gefasst hatte, vernachlässigte ich das Yoga und verlor mich im Alltag zwischen Familie und Beruf, Hektik und den Anspruch an mich selbst alles perfekt machen zu müssen. Das ging sogar soweit, dass ich einen filmreifen Burnout, einen Bandscheibenvorfall und extremen Haarausfall hatte. Dies war ein Wendepunkt in meinem Leben da ich nun an meiner ungesunden Lebensweise etwas ändert musste. Und zwar dringend! Eine liebe Frau fragte mich, ob ich nicht mal „Lust“ zum Yoga hätte. Ich erinnerte mich daran wie gut es einmal für mich war und ging mit. Im Yogaunterricht fühlte ich mich sofort wieder wie Zuhause und ich war einfach nur glücklich. Als die Yogalehrerin mich noch ansprach ob ich mir vorstellen könne selbst Yoga zu unterrichten war es sofort sichtbar für mich: „Ja klar“ schoß es durch meinen Kopf und als Pädagogin und durch meine Arbeit mit Kindern, konnte ich mir sofort vorstellen Yoga mit meinem Beruf zu verbinden.

Somit machte ich mich 2014 auf den langen Weg zur Ausbildung einer Yogalehrerin. Dies kann ich bis heute noch als eine der intensivsten Zeiten meines bisherigen Lebens bezeichnen. Ich lernte nicht nur wie man Yoga unterrichtet, wie man Sanskrit-Worte richtig ausspricht und welche Wirkung welche Asana (Körperstellung) hat, ich lernte viel mehr. Die tiefgründige Bedeutung des Yoga erschloss sich mir durch die Yogaphilosophie, der ganzheitliche Ansatz von Ernährung, das positive Denken, die Kraft der Meditation, all das gehörte mit zur Ausbildung um eine gute Yogalehrerin zu werden. In dieser Zeit lernte ich sehr viel über mich selbst. Meine Ängste, meine Grenzen, meine persönliche Stärken und auch Schwächen und lernte all das zu akzeptieren. Und dies hat letztlich viel zu meiner Genesung und meiner Einstellung zu mir selbst beigetragen. Ich muss nicht perfekt sein, ich muss nicht 120% geben und ich muss nicht aussehen wie die jungen hübschen Frauen auf den Covers dieser Welt. Und wenn sich mal „der Rücken“ wieder meldet, weiß ich was zu tun ist, um es nicht wieder ans Limit zu bringen.

Ich bin ich, und ich bin gut so wie ich bin.  Um das zu verstehen und auch zu leben, habe ich der Kraft des Yoga zu verdanken. Daher habe ich es mir nun zur Aufgabe gemacht, so vielen Menschen wie möglich, diesen Geist des Yoga nahezubringen. Mit ihnen zu üben, zu meditieren, zu lachen, Fehler zuzulassen, aber sich auch zu verbessern, neue mögliche Strukturen kennenzulernen und sich anzueignen und diese zu einer harmonischen Lebensweise werden zu lassen. Und das jeder Mensch etwas wunderbar Besonderes und Einzigartiges ist. Ich bin der festen Überzeugung, dass diese uralte und weise Kraft des ganzheitlichen Yoga, das Leben eines jeden verbessern kann, wenn er bereit ist, sich darauf einzulassen. Nicht umsonst boomt seit einigen Jahren diese Form der Körper-Geist und Seelenarbeit, da viele bewusst oder unbewusst spüren, wie gut ihnen Yoga tut. Und das kann ich nur zu 120% unterstreichen. Ich liebe was ich tue und ich hoffe, dass dieser Funke an meine TeilnehmerInnen überspringen kann.

„Werde zuerst selbst glücklich
und dann mache die Menschen um dich herum glücklich.“

Sri Kaleshwar

Yogaausbildungen

Meine Grundausbildung dauerte zwei Jahre und 2016 hatte ich endlich den ersehnten Titel Yogalehrerin. Das Yogasystem was ich unterrichte ist in seiner Grundstruktur Hatha-Yoga nach den Lehren von Swami Sivananda. Zunächst gab ich Unterricht in einem kleinen Verein meines Heimatortes und natürlich mache ich bis heute Yoga mit Kindern. Mittlerweile unterrichte ich mehrere Kurse, mache Workshops und plane für 2022 Wochenend-Retreats im Pfälzer Wald. Um diese intensiven Inhalte des Yoga zu vertiefen, mache ich regelmäßig Fortbildungen um auch meinen SchülerInnen immer wieder neuen Input zugeben und mich auch selbst, als Schülerin weiterzuentwickeln. Ich habe noch Zusatzausbildungen im Vinyasa-Flow, Yin -Yoga und Yoga Nidra absolviert und verbinde es gerne mit der Grundstruktur des Hatha-Yoga. Eine besondere Liebe hat sich im Sommer 2020 entwickelt. In einer sehr intensiven Mantra-Klangyogastunde habe ich mich in diese Form des Unterrichtens verliebt und es stand fest: Das will ich auch können. Somit kaufte ich mir ein Harmonium und meldete mich für eine Mantra-Yogalehrer Ausbildung an. Seit Herbst 2021 darf ich mich nun auch Mantra-Yogalehrerin nennen und es bereitet mir eine besondere Freude mit Mantras und wunderschönen Liedern die Teilnehmenden durch die Yogastunde zu begleiten.

Ab März 2022 steht noch eine Fortbildung zum Meditationskursleiter an. Das dürfte mein Repertoire als Yogalehrende vorerst abrunden und ich bin gespannt darauf, was noch alles folgen wird.

 

„Wenn man seine Ruhe nicht in sich findet,
ist es zwecklos, sie andernorts zu suchen.“

Francoise de la Rouchefoucauld

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